Leben

Dieter Birr wurde als Universalschleifer ausgebildet und brachte sich gleichzeitig selbst das Gitarrespielen bei. 1966 bis 1972 studierte er Tanzmusik, Musiktheorie und Gitarre an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin. Bis 1969 war er Mitglied der Bands Telestars, Luniks (unter anderem mit Fritz Puppel), Jupiters und Evgeni-Kantschew-Quintett. 1969 wurde er Frontmann der Puhdys, die zur kommerziell erfolgreichsten Rockband der DDR-Geschichte wurden. Birr komponierte rund 250 Lieder für die Band. Seinen Spitznamen „Maschine“ erhielt er, nachdem Bandkollege Peter Meyer ihn als „Fressmaschine“ bezeichnet hatte.

1974 war Birr in einer Nebenrolle im DEFA-Film Wahlverwandtschaften zu sehen.

1986 erschien bei Amiga sein erstes Soloalbum, Intim, das kommerziell nicht erfolgreich war. Zwischenzeitlich war er Textdichter, unter anderem für Dunja Rajter und die Wildecker Herzbuben.

An seinem 2014 erschienenen zweiten Soloalbum, Maschine genannt, wirkten Julia Neigel, Wolfgang Niedecken und Toni Krahl als Duettpartner mit. Das Album enthält neben neuen Stücken einige Neuaufnahmen bekannter Puhdys-Hits, darunter Geh zu ihr und Wenn ein Mensch lebt aus den 1970er Jahren. Ebenfalls zu seinem 70. Geburtstag 2014 erschien Birrs Autobiografie Maschine – Die Biografie.

2016 erschien nach dem Bandende der Puhdys das dritte Soloalbum Neubeginner.

 

Privates

Birr lebt in Neuenhagen bei Berlin und ist seit 1979 in zweiter Ehe verheiratet. Er hat zwei Kinder. Sein Sohn Andy Birr ist Gitarrist und Schlagzeuger der Popband Bell, Book & Candle.

 

Quelle: Text: Wikipedia, Foto: Dieter Birr